Rennofen am Bergwerk in SommerkahlNach ersten Versuchen mit einem selbstgebauten Rennofen, der in er gleichen Art und Weise aufgebaut und betrieben wurde wie zur Zeit der Kelten, haben wir uns entschlossen diese Technik den Besuchern des Festes am Besucherbergwerk "Grube Wilhelmine" in Sommerkahl zu demonstrieren. Das Bergwerksfest beginnt am 27. Juni 2004 um 10:00 Uhr, der Anstich des Rennofens ist zwischen 14:00 und 15:00 Uhr geplant.Der Rennofen bestehend aus Lehm, Stroh und Weidengeflecht wird wie zu alter Zeit ausschließlich mit Holzkohle befeuert und mit Brauneisen (Fundort Sommerkahl) bestückt werden. Die Qualität es Ergebnisses wird neben der Brenndauer abhängig sein von dem Verhältnis zwischen Holzkohle und Eisenerz. Das Besucherbergwerk "Grube Wilhelmine" erfreut sich über Sommerkahl, den Kahlgrund und den Raum Aschaffenburg wie auch den Bayerischen Untermain Bayerisch Rhein-Main hinaus einer steigenden Pupularität - ein Besuch der Anlage mit einer Führung durch das Besucherbergwerk ist ein lohnendes Ausflugsziel. Auf den folgenden Bildern können Sie die Entstehung des Rennofens auf dem Gelände des Kupferbergwerkes "Grube Wilhelmine" in Sommerkahl verfolgen: |
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Geschafft der Rennofen ist fertig, jetzt muss er nur noch trocknen. |
Geschützt gegen die Unbilden des Wetters wartet der Rennofen in Sommerkahl auf seinen Einsatz anlässlich des Bergwerksfestes. |
Erste Schmelzversuche mit einem Rennofen als Prototypen verliefen erfolgreich. |
Der spannendste Augenblick: der Rennofen wurde angestochen und das verhüttete Eisen kann in Augenschein ge- und entnommen werden. |
Verhüttetes Eisen made in Sommerkahl: Brauneisenerz aus Sommerkahl wird zu einem ansehlichen Eisenklumpen. |
Werner Schaupert, der Erbauer es Rennofens präsentiert stolz ein Stück Eisen. Im Hintergrund die Felswand des Besucherbergwerkes "Grube Wilhelmine", Sommerkahl. |