2. Bildergalerie von der "Grube Wilhelmine"

Jetzt zeigen wir Ihnen in unserer zweiten Bildergalerie noch mehr Bilder von unseren Aktionen, den Sommerkahler Mineralien und von den neuen Stollen, die im Januar/03 entdeckt wurden. Wer Spaß daran hat das Bergwerk durch einen virtuellen Rundgang zu erkunden, dem können wir auch empfehlen, sich hier auf Entdeckungsreise zu begeben!

Freilegung des Oberbruchs und Entdeckung neuer bis dahin nicht bekannter Stollen

Anfang des Jahres 2003 wurde der Oberbruch in der 23-Metersohle freigelegt und damit ein eindrucksvoller Raum geschaffen sowie endlich ein Rundweg erschlossen über den man auch weniger sportliche Besucher führen kann. Nun ist das Bergwerk fast so bequem zu begehen wie ein Spazierweg. Nachdem der Oberbruch mit Hilfe eines Fließbandes freigelegt war gingen die Helfer voller Eifer daran auch noch einen verfüllten Seitenstollen zu räumen. Zum Vorschein kam eine große Kluft, durch die ein bis dato unbekannter Stollen erreichbar wurde.

           
Im linken Drittel der Felswand ist eine große Kluft entstanden.   Nachdem die Helfer oft wie zu alter Zeit im Bergwerk gepickelt und geschaufelt hatten - konnten die letzten von 800 m2 mit einem Fließband auf den Transportwagen geschafft werden.   Der Oberbruch ist leergeräumt und das Bergwerk um eine Attraktion reicher.   Das kleine Kettenfahrzeug, das uns die Fa. Marek, Schöllkrippen zur Verfügung gestellt hat hat schon wertvolle Dienste geleistet.   Eindrucksvoll präsentiert sich nun der große Raum des Oberbruchs.
                 
       
In den neu entdeckten Stollen fand sich noch ein weiterer Oberbruch mit einem Türstockverbau am Eingang.   Groß war die Freude und das Erstaunen der Helfer, da entsteht ein Kribbeln - richtiger Entdeckergeist.   Die Entdecker Paul, Harald und Reinold am Eingang zum Oberbruch.   Auch der neue und jetzt zweite Oberbruch ist sehr geräumig. Dieser Teil des Bergwerks soll in diesem Winter für Besucher erschlossen werden.   Einmal ist immer Schluß: insgesamt drei Verzweigungen finden sich in dem neuen Stollen und bilden zusammen eine Stollenlänge von ca. 200 m. Aber auch eine Rutsche führt nach unten und hier geht es wieder weiter...
                 
       
Der Zugang zum zweiten Oberbruch in der Wilhelmine.   Im Oberbruch befindet sich z. Zt. (11/03) noch ein eingestürzter Verbau.   Moosbacher 1816 - 19 lautet eine der Inschriften in den Wänden der alten, neuen Stollen.   Franz im Einsatz.   Ein Stollengang führt etwa 80 m in Richtung Sommerkahl.
                 
       
Höhlentaucher: Harald Zahrt und Joachim Miltenberger haben die Schächte zur Zwischensohle auf ca. 30 - 35 m betaucht.   Von der Zwischensohle gehen zwei wassergefüllte Schächte ab und führen in einen großen Raum.   Von diesem Raum geht ein gut ausgebauter Stollen ab, der möglicherweise eine Verbindung zur zweiten Sohle sein könnte. Die weitere Erforschung steht noch aus.   Voller Service nach dem erfolgreichen Ausstieg der Höhlentaucher.   Fertig - bis zum nächsten Einsatz!